Einmal im Jahr treffen sich die
Nachwuchsgruppen der heimischen Feuerwehren zu einem Orientierungsmarsch.
Diesmal war Krainhagen der Ausrichter, weil die Ortswehr seit 35 Jahren eine
erfolgreiche Jugendarbeit betreibt.
Krainhagen (sig).
Nicht ganz unerwartet holten sich die ortskundigen Gastgeber
den Siegerpokal mit 82,5 Punkten. Aber der Unterschied zu den Nachbarn aus
Röhrkasten (80) und zur Obernkirchener Jugendwehr (79) war nur sehr knapp.
Etwas überraschend lag die neu gebildete Gelldorfer Kinderwehr mit 66
Punkten noch vor Vehlen (60), dem Sieger des Vorjahres.
Die Siegerehrung verzögerte sich
um mehr als eine halbe Stunde, weil das Obernkirchener Team auf dem Rückweg
eine falsche Richtung eingeschlagen hatte. Insgesamt waren fünf Stationen
eingerichtet, an denen sehr unterschiedliche Aufgaben zu lösen waren. So
sollte mit einem 15 Meter langen Wasserschlauch eine große Schleife gebunden
werden. Auf dem Spielplatz an der Berghütte musste Wasser in Luftballons
gepumpt und über verschiedene Hindernisse transportiert werden. An der
Röhrkastener Schutzhütte sollte ein Schlitten mit Hilfe von Rundhölzern
fortbewegt werden.
Besonders verzwickt war die
Aufgabe, Nägel in eine Baumscheibe zu schlagen. Der Hammer bestand nämlich
nur aus einem Wasserrohr mit nicht viel Aufschlagfläche.
Außerdem war noch ein Fragebogen entwickelt worden. Er enthielt einige
hintersinnige Fragen, bei denen man sehr genau aufpassen musste, um keinen
Fehler zu machen.
Alexander Mittmann, der seit einem Jahr die Krainhäger Jugendwehr leitet,
war für die Auswertung und Organisation des Wettbewerbes zuständig. Vom
stellvertretenden Stadtbrandmeister Fritz Kranz erhielt er anlässlich des
35-jährigen Bestehens für die Jugendarbeit ein Geldpräsent.
Der Krainhäger Nachwuchswehr
gehören derzeit 14 Mitglieder an, darunter vier Mädchen.